Use Case · CONTROL CLOUD

Verteilte Anlagen zentral steuern.
Ohne Infrastruktur je Standort.

Für Betreiber vieler Standorte — Wasser, Energie, Ladeinfrastruktur, Stadtmobiliar —, an denen sich eigene Leittechnik je Standort nicht lohnt.

Wenn klassische Infrastruktur zu aufwendig wird, übernimmt Software: verteilte Anlagen, Gebäude und Infrastruktur über Funk und offene Protokolle an eine zentrale, cloud-native Plattform anbinden — Steuerung, Visualisierung und Überwachung inklusive.

Coole Spots in Wien: batteriebetriebene Nebelduschen von Raintime

Praxisbeispiel · Coole Spots Wien

Software-Defined Automation — in Wien bereits Realität.

60 verteilte Nebelduschen. Zentral gesteuert. Ohne feste Stromversorgung.

Für Raintime wurden Steuerung und Web-Bedienung mit logiccloud realisiert. LoRaWAN und MQTT verbinden die batteriebetriebenen Standorte mit der zentralen Leit- und Portalebene.

  • 60vernetzte Anlagen
  • 0feste Stromanschlüsse
  • 1zentrales Web-Portal
  • 24/7Statusüberwachung

Vom einzelnen Coole Spot zur skalierbaren Infrastruktur — dieselbe Plattform.

Das Prinzip

Eine Plattform verbindet die verteilte Welt.

Raintime zeigt das Prinzip: lokale Anlagen, zentrale Intelligenz.

  1. 1AnlageBatteriebetriebene Nebeldusche — lokale Sensorik und Aktorik.
  2. 2LoRaWANFunkvernetzung ohne Strom- und Erdarbeiten, MQTT als Datenprotokoll.
  3. 3CONTROL CLOUDSteuerung, Visualisierung und zentrale Überwachung in der Cloud.

Die Technologie bleibt im Hintergrund. Der Nutzen skaliert.

Kundennutzen

Der Kundennutzen wird sichtbar.

Was der cloud-native Betrieb von CONTROL bei verteilten Anwendungen konkret verändert.

  • Weniger Infrastruktur

    Batteriebetrieb und Funkvernetzung vermeiden aufwendige Strom- und Erdarbeiten.

  • Zentrale Kontrolle

    Alle Anlagen über ein Web-Portal standortübergreifend im Blick.

  • Bedarfsgerechter Betrieb

    Zeitgesteuerte Funktionen wirken genau dann, wenn sie gebraucht werden.

  • Störungen früher erkennen

    Status und Funktion jeder Anlage werden kontinuierlich sichtbar.

  • Einfach skalieren

    Die Architektur lässt sich auf weitere Standorte und Anwendungen übertragen.

  • Von überall bedienen

    Web-basierter Zugriff schafft Transparenz unabhängig von Ort und Endgerät.

Dasselbe Muster für Gebäude und Energie.

Was für Nebelduschen funktioniert, funktioniert für jede verteilte Technik: HLK, Beleuchtung, Energie- und Lastmanagement oder Ladeinfrastruktur.

  • Gewerke zusammenführen

    Technische Gewerke herstellerunabhängig auf einer zentralen Plattform verwalten.

  • Energie optimieren

    Verbrauch analysieren, Lastspitzen vermeiden, Eigenverbrauch optimieren.

  • DSGVO-konform betreiben

    Betrieb in Europa oder on-premises, mit rollenbasierten Zugriffsrechten.

Häufige Fragen zu verteilten Anlagen

Wie werden die Standorte angebunden?

Im Projekt von Raintime verbindet LoRaWAN die batteriebetriebenen Standorte, MQTT transportiert die Daten. CONTROL spricht außerdem OPC UA, Modbus TCP/RTU und HTTP/REST — die vollständige Liste steht auf der Seite Schnittstellen.

Brauche ich an jedem Standort ein Steuergerät?

Nicht zwingend. Mit CONTROL Cloud läuft die virtuelle SPS zentral, die Standorte liefern Sensordaten und empfangen Schaltbefehle über das Netz. Wo ein Standort auch ohne Verbindung weiterarbeiten muss, läuft dieselbe App auf einem Edge-Gerät vor Ort.

Was passiert, wenn die Verbindung abreißt?

Läuft die Logik zentral, ist ein Standort ohne Verbindung so lange nicht steuerbar. Deshalb gehört alles, was vor Ort weiterlaufen muss, auf ein Edge-Gerät am Standort — das klären wir in der Auslegung.

Wer darf das Web-Portal bedienen?

Beim lizenzierten Cloud-Betrieb nur Benutzer, denen die Rolle „View HMI“ zugewiesen ist.