Use Case · Monitoring von Brownfield-Anlagen
Bestehende Anlagen anbinden.
Daten für Ihre Analyse bereitstellen.
Für Produktionsunternehmen, die mehr aus bestehenden Anlagen holen wollen — ohne die Automatisierung auszutauschen.
Daten erschließen, standardisiert bereitstellen und erfolgreiche Lösungen auf weitere Linien und Werke übertragen.
Ausgangssituation
Das Potenzial ist da — die Daten fehlen.
Viele Produktionsunternehmen wollen Effizienz, Energieverbrauch, Qualität und Anlagenverfügbarkeit verbessern — ohne ihre bestehende Automatisierung auszutauschen.
Bestehende Anlagen
Investitionen schützen statt Steuerungen ersetzen.
Verteilte Daten
Prozess- und Verbrauchsdaten liegen isoliert oder gar nicht vor.
Lokale Insellösungen
Erfolgreiche Use Cases lassen sich nur mit hohem Aufwand übertragen.
KI-Potenzial
Ohne gemeinsame Datenbasis bleiben Analytics und KI Stückwerk.
So funktioniert es
In fünf Schritten zur unternehmensweiten Optimierung.
- 01
Erweitern statt ersetzen
Zusätzliche Sensoren und Aktoren erschließen genau die Daten, die der Use Case braucht — die bestehende Automatisierung bleibt unverändert.
- 02
Einmal entwickeln
Logik und HMI browserbasiert entwickeln und als standardisierte Bausteine wiederverwenden — die vPLC läuft parallel zur bestehenden Steuerung.
- 03
Daten zusammenführen
Prozess-, Zustands- und Verbrauchsdaten standardisiert über MQTT in eine unternehmensweite Datenbank übertragen.
- 04
Mit Ihren Werkzeugen auswerten
Aus der gemeinsamen Datenbasis werden Vergleiche und Benchmarks möglich — in Ihrer Datenbank, mit Ihren Analyse- und KI-Werkzeugen. logiccloud liefert die Daten standardisiert, etwa über MQTT mit Sparkplug B, Kafka oder InfluxDB.
- 05
Weltweit skalieren
Erfolgreiche Use Cases mit ORCHESTRATE zentral auf weitere Maschinen, Werke und Länder ausrollen.
Was die Daten möglich machen
Aus Daten Verbesserungen ableiten — mit Ihren Werkzeugen.
Wenn die Daten aller Anlagen vergleichbar vorliegen, werden diese Fragen beantwortbar. Ausgewertet wird in Ihrer Analytics- oder KI-Umgebung; logiccloud sorgt für Anbindung und Datenfluss.
Energie
Verbrauchsmuster erkennen und Einsparpotenziale identifizieren.
Produktivität
Engpässe und ineffiziente Prozessschritte sichtbar machen.
Verfügbarkeit
Anomalien frühzeitig erkennen und Stillstände reduzieren.
Qualität
Prozessabweichungen erkennen und Stabilität verbessern.
Benchmarking
Maschinen, Linien und Standorte objektiv vergleichen.
Lernen
Erfolgreiche Optimierungen als neuen Standard etablieren.
Die Produkte dahinter
Vom erfolgreichen Pilotprojekt zum globalen Standard.
Vom lokalen Use Case zur unternehmensweiten Lösung — ohne jedes Projekt neu zu beginnen.
logiccloud ORCHESTRATE
Erfolgreiche Use Cases weltweit ausrollen: Anwendungen zentral auf Edge-Systeme verteilen und über Maschinen, Werke und Länder hinweg skalieren.
logiccloud CONTROL
Bestehende Anlagen anbinden: Daten erschließen, Funktionen ergänzen und neue Logik als Automation App auf Standard-Edge-Hardware betreiben.
Häufige Fragen zur Anbindung bestehender Anlagen
Müssen wir in die bestehende Steuerung eingreifen?
Nein. Die virtuelle SPS läuft parallel zur bestehenden Steuerung. Zusätzliche Sensoren liefern die Daten, die der Anwendungsfall braucht; bietet die bestehende Steuerung OPC UA oder Modbus an, liest CONTROL die Werte auch dort.
Wohin können die Daten fließen?
Über MQTT — an Ihren eigenen Broker oder den von logiccloud, auch mit Sparkplug B —, in Kafka, in eine InfluxDB, per HTTP/REST an Ihre Systeme oder an einen SAP-Webservice. Alle Anbindungen stehen auf der Seite Schnittstellen.
Wertet logiccloud die Daten aus?
Nein — logiccloud sorgt für Anbindung und Datenfluss, ausgewertet wird mit Ihren eigenen Analytics- oder KI-Werkzeugen. Für die Anzeige an der Anlage lassen sich Grafana-Dashboards direkt in die HMI einbinden.
Wie kommt eine Lösung vom Pilot in weitere Werke?
Mit ORCHESTRATE: Geräte werden per Label nach Werk, Linie oder Maschinentyp gruppiert, und eine erprobte Anwendung geht gestaffelt an die nächste Gruppe — mit Protokoll jeder Änderung.
